Die Landesarbeitsgemeinschaft Gedenkstätten und Erinnerungsorte in Schleswig-Holstein (LAGSH) ist eine Interessensvertretung der Gedenkstätten und Erinnerungsorte, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Erinnerung an den Nationalsozialismus in Schleswig-Holstein und seine Folgen wach zu halten und durch Bildungsangebote eine kritische Auseinandersetzung mit der NS-Zeit zu fördern.
Die LAGSH stärkt die Arbeit der Gedenkstätten und Erinnerungsorte in Schleswig-Holstein, indem sie den landesweiten Informationsaustausch und damit die Vernetzung untereinander fördert. Sie begleitet und unterstützt erinnerungskulturelle Projekte einzelner Gedenkstätten sowie von Kommunen. Die LAGSH organisiert Fortbildungsveranstaltungen zu spezifischen Themen der Gedenkstättenarbeit und Tagungen, insbesondere die jährliche Landesgedenkstättentagung. Die LAGSH bietet für ihre Mitglieder regelmäßig Fortbildungen und Exkursionen an. Zudem organisiert sie – mit weiteren Akteuren – insbesondere die jährliche Landesgedenkstättentagung.
Sie vertritt die Belange der Gedenkorte auf Bundes- und Landesebene und ist Ansprechpartner für Politik, Wissenschaft, Bildung, Kultur, Wirtschaft und Medien. Sie berät die Kulturpolitik des Landes im zuständigen Ministerium und im Schleswig-Holsteinischen Landtag.
Sie verfasst Stellungnahmen zu aktuellen Fragestellungen der Erinnerungskultur in Schleswig-Holstein.
Die LAGSH ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein, der im April 2012 auf Initiative von zehn schleswig-holsteinischen Gedenkorten gegründet wurde. Der Verein finanziert sich durch Mitgliedsbeiträge und Fördermittel der Bürgerstiftung Schleswig-Holsteinische Gedenkstätten (BGSH).
Weitere Informationen zur Arbeit und Zielsetzung der LAGSH finden Sie in ihrer Satzung.
Die LAGSH ist Mitglied in der 2020 gegründeten bundesweiten Interessenvertretung Verband der Gedenkstätten in Deutschland e.V. und kooperiert mit Organisationen und Gremien, die sich mit geschichtlicher Forschung, politischer Bildung und Erinnerungskultur in Schleswig-Holstein befassen.
Die LAGSH arbeitet eng und vertrauensvoll mit der Bürgerstiftung Schleswig-Holsteinische Gedenkstätten zusammen. Unterstützt wird der gegenseitige Austausch durch die Mitarbeit von Dr. Harald Schmid (wissenschaftlicher Mitarbeiter der BGSH) im Vorstand der LAGSH und Heino Schomaker (Vorsitzender der LAGSH) als Mitglied im Stiftungsrat und Gast im Vorstand der Bürgerstiftung.
Der Vorstand der LAGSH:
Heino Schomaker, Vorsitzender
Gedenkstätte Ahrensbök, Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein e.V.
Dr. Harald Schmid, Stellvertretender Vorsitzender
Bürgerstiftung Schleswig-Holsteinische Gedenkstätten, u.a. Verband der Gedenkstätten in Deutschland e.V., Forum Erinnerungskultur Lübeck
Indre Schmalfeld, Kassenwartin
Theodor-Mommsen-Schule Bad Oldesloe, KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen in Springhirsch
Christiana Lefebvre, Schriftführerin
Träger- und Förderverein Henri-Goldstein-Haus Quickborn
Uta Körby, Ehrenvorsitzende
KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen in Springhirsch
26. Mai 2023: Feierliche Verabschiedung von Uta Körby im Jüdischen Museum in Rendsburg (NDR-Bericht)
Der Beirat der LAGSH:
Raimo Alsen
Lehrkraft an der Grund- und Gemeinschaftsschule im Quellental in Pinneberg
Mirjam Gläser
Jüdisches Museum Rendsburg
Dr. Katja Happe
Leiterin der KZ-Gedenk- und Begegnungsstätte Ladelund
Karola Koch
Lehrkraft an der Gemeinschaftsschule Meldorf, Kreisfachberaterin für kulturelle Bildung
Medi Kuhlemann (Stellvertretende Sprecherin des Beirats)
Aktion Kinder- und Jugendschutz Schleswig-Holstein e.V., Landeskoordinatorin Schleswig-Holstein von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage
Dr. Hauke Petersen
Stellvertreter des Landesbeauftragten für politische Bildung Schleswig-Holstein, Kiel
Dr. Jens Rönnau (Sprecher des Beirats)
Vorsitzender des Vereins Mahnmal Kilian e.V./Flandernbunker Kiel
Thomas Tschirner
Lehrkraft an der Immanuel-Kant-Schule Neumünster, in der KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen in Springhirsch Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat und abgeordneter Lehrer für Gedenkstättenpädagogik